Förderkreis Kulturschatz Ludgeri

Entdecken Sie mit uns den Fürstenstuhl und das Gewölbe

Besondere Führungen für geschlossene Gruppen - Nächster Termin am 8. September

Der Förderkreis "Kulturschatz Ludgeri" bietet für geschlossene Gruppen eine besondere Kirchenführung mit Besichtigung des Dachbodens und Begehung des Fürstenstuhls sowie einer Bewirtung im historischen Sitzungszimmer der Ludgeri-Kirche an, die Veranstaltung dauert etwa zwei Stunden; pro Person wird eine Spende von 10 Euro erbeten; dazu kommen die Kosten für die gewünschte Verköstigung. In der Regel beträgt der Beitrag 15 Euro pro Person. Die Einnahmen kommen dem Förderkreis zugute.

„Ein schöner Programmpunkt für Geburtstags- oder Weihnachtsfeiern“, wirbt Kirchenvorsteherin Herma Heyken, die gerne weitere Auskünfte erteilt (0171/473 22 42).

Die nächste Führung findet statt am 8. September 2019 (Sonntag) von 15 bis 16:30 Uhr. Voranmeldung unbedingt erforderlich! Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. 10 Euro Spende pro Person. Festes Schuhwerk erforderlich. Anmeldung bei Herma Heyken unter 0171/473 22 42 oder herma.heyken@t-online.de oder 10 Euro pro Person überweisen (IBAN DE 67 2802 0050 8605 3451 06, Ludgeri-Kirchengemeinde Norden, Konto bei der OLB).

Ein fröhlicher Vorstand, der sich für den Förderkreis „Kulturschatz Ludgeri“ engagiert (von links): Pastor Martin Specht, Dietrich von Hardenberg, Angelika Ruge, Wolf-Dietmar Starke, Vorsitzende Herma Heyken, Reinhard Backer und Wolfgang Völz. Auf dem Foto fehlen Ilona Eilts, Gustav Claashen und Reinhard Klaahsen.

Grabsteine auf dem Alten Friedhof werden gereinigt

Förderkreis "Kulturschatz Ludgeri" gibt Mittel in Höhe von 8500 Euro frei

Die Pflege der Bäume und die professionelle Reinigung der Grabsteine auf dem alten Friedhof stehen 2019 im Fokus des Förderkreises „Kulturschatz Ludgeri“: „Dafür stellen wir 5000 Euro bereit“, berichtet Kirchenvorsteherin Herma Heyken, die auch Vorsitzende des Förderkreises ist, nach der Mitgliederversammlung im März 2019. Der Alte Friedhof ist Jahrhunderte alt und gilt als Naturdenkmal. „Einige der alten Grabsteine sind mit ornamentalen zeittypischen Verzierungen geschmückt, doch sie vermoosen zusehends und die Schriften werden unleserlich“, begründet Heyken das Engagement des Förderkreises.  „Einige Grabsteine erinnern an bekannte Norder Persönlichkeiten,“, ergänzte Beisitzerin Angelika Ruge. Die letzte Beisetzung auf dem Alten Friedhof war im April 1879; seither wachsen die Bäume auf dem Gelände. Der durch die Kirchhof-Mauer eingefriedete Bereich gehört zur Ludgeri- Kirche. „Es gibt also gute Gründe, uns darum zu kümmern“, betont die Vorsitzende.

Heyken hatte den Förderkreis 2013 ins Leben gerufen. „Derzeit gibt es 47 Mitglieder, die mit ihrem Beitrag den Grundstock dafür legen, dass in der Ludgeri-Kirche und eben auch auf dem Alten Friedhof Dinge realisiert werden können, für die sonst kein Geld da ist“, erläuterte Heyken. In den ersten fünf Jahren des Bestehens wurden die Restaurierung des Vierungsaltars, die Fliesen im Küstereiflur, die Glastür für das Sitzungszimmer sowie die Sanierung der Dachrinnen und der Fallrohre an der Kirche finanziert. Im vergangenen Jahr wurden mehr als 27.000 Euro zur Verfügung gestellt, um die Ludgerikirche zu erhalten, u.a. für den Anstrich der 13 verschieden großen Sprossenfenster aus Holz rund um Langschiff und Küsterei, der in diesem Jahr realisiert werden soll.

Die Mitgliedsbeiträge sowie weitere Spenden und Einnahmen aus Aktionen erbrachten im vergangenen Jahr fast 10.000 Euro. Die Mitgliederversammlung gab jetzt insgesamt erneut Mittel in Höhe von 8.500 Euro frei. Bereit gestellt werden auch Gelder für die Verbesserung der Beleuchtung in der Ludgeri-Kirche. Es gibt bereits eine zweckgebundene Spende von 10.000 Euro. Inzwischen steht die Kirchengemeinde in Kontakt mit einer Fachfirma aus Sittensen, die große Erfahrung mit dem Ausleuchten von Kirchen hat und im September eine konkrete Planung vorlegen wird. Wenn Details vorliegen, wird der Förderkreis eine Spendensammlung initiieren.

Vierungsaltar erstrahlt in neuer Pracht

Restaurierung wurde finanziert vom Förderkreis "Kulturschatz Ludgeri"

Der Vierungsaltar wurde 2015 aus Mitteln des Förderkreises "Kulturschatz Ludgeri" restauriert und erstrahlt in neuem Glanz.

„Kulturschatz Ludgeri“ braucht Unterstützung

Kirchengemeinde hat einen Förderkreis gegründet und wirbt um Mitglieder

Wie selbstverständlich steht die Ludgerikirche in Norden und prägt seit Jahrhunderten das Stadtbild. Doch fällt es der Kirchengemeinde immer schwerer, dieses Gebäude im Zentrum der Stadt zu erhalten. „Jährlich mehr als 25.000 Euro müssen wir dafür aufbringen“, erläutert Vorsitzende Herma Heyken. Und Pastor Martin Specht ergänzt: „Einen Teil der Kosten bekommen wir aus den Kirchensteuermitteln über die Landeskirche in Hannover, doch reichen die Beiträge bei weitem nicht aus“.

Deshalb hat der Kirchenvorstand 2013 den Förderkreis „Kulturschatz Ludgeri“ gegründet. „Wir wollen rechtzeitig dafür sorgen, dass die in ihren ältesten Teilen mehr als 700 Jahre alte Kirche noch viele Jahrhunderte das Herz der Menschen erfreut“, erläutert Heyken das Anliegen des Förderkreises. Möglichst viele Menschen will die Kirchengemeinde mit ins Boot holen: „Schließlich ist die Stadtbild prägende Kirche nicht nur Gotteshaus für die evangelisch-lutherische Gemeinde, sondern auch Konzertsaal, Begegnungsstätte und ein Ort zum Innehalten“, heißt es in dem zweiseitigen Flyer.

Und so funktioniert die Arbeit des Förderkreises: Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollen Mitglied im Förderkreis „Kulturschatz Ludgeri“ werden – die regelmäßigen Mitgliedsbeiträgen sowie Spenden tragen dazu bei, die Ludgeri-Kirche und die Schätze im Inneren zu erhalten.

"Die Beiträge werden wie Spenden behandelt und sind steuerlich absetzbar“, informiert Heyken. Selbstverständlich legen der Vorstand des Förderkreises und der Kirchenvorstand der Ludgeri-Gemeinde regelmäßig Rechenschaft darüber ab, wie diese Beiträge eingesetzt wurden.

In der Satzung für den Förderkreis ist festgeschrieben, wofür die Spenden und Mitgliedsbeiträge eingesetzt werden, nämlich „für die bauliche Unterhaltung, Gestaltung und Bewirtschaftung der Gebäude (Kirche mit Glockenturm und dem alten Friedhof) sowie für die Erhaltung und Sicherung der „Schätze“ im Inneren der Kirche (zum Beispiel Kanzel, Orgel, Hochaltar)“. Einige dieser Schätze sind auf dieser Seite abgebildet!

Die Beitrittserklärung, den Flyer und die Satzung finden auf dieser Seite.

Wir bedanken uns bei Martin Stromann, der uns die Fotos für den Flyer und diese Internetseite zur Verfügung gestellt hat.

Der Vorstand

Die Mitglieder des Förderkreises "Kulturschatz Ludgeri" haben am 12. Juni 2018 Kirchenvorsteherin Herma Heyken zur neuen Vorsitzenden gewählt. Sie löst Reinhard  Backer ab, der nach drei Jahren im Vorsitz nicht wieder kandidierte. Stellvertreter bleibt Wolfgang Völz. Beisitzerinnen und Beisitzer sind  Angelika Ruge, Ilona Eilts, Gustav Claashen, Reinhard Klaahsen, Wolf-Dietmar Starke und Reinhard Backer. Den Kirchenvorstand vertreten Pastor Martin Specht und  Dietrich von Hardenberg.
 

Bisherige Projekte

Der Förderkreis Kulturschatz Ludgeri hat seit 2013 folgende Projekte in der Ludgeri-Kirche finanziert:

  1. Restaurierung des Vierungsaltars
  2. Einbau einer Glastür für das Sitzungszimmer
  3. Neue Beleuchtung im Sitzungszimmer
  4. Neue Fliesen für den Küstereiflur
  5. Sanierung der Dachrinnen und der Fallrohre an der Kirche

Die Glastür für das Sitzungszimmer