Förderkreis Kulturschatz Ludgeri

Neuer Vorstand für den Förderkreis "Kulturschatz Ludgeri"

Ein fröhlicher Vorstand, der sich für den Förderkreis „Kulturschatz Ludgeri“ engagiert (von links): Pastor Martin Specht, Dietrich von Hardenberg, Angelika Ruge, Wolf-Dietmar Starke, Vorsitzende Herma Heyken, Reinhard Backer und Wolfgang Völz. Auf dem Foto fehlen Ilona Eilts, Gustav Claashen und Reinhard Klaahsen.

Ludgeri: Neuer Anstrich für 13 Kirchenfenster

Herma Heyken neue Vorsitzende des Förderkreises „Kulturschatz Ludgeri“

Die 13 verschieden großen Sprossenfenster aus Holz rund um Langschiff und Küsterei der Ludgerikirche brauchen dringend einen neuen Anstrich – dafür stellt der Förderkreis „Kulturschatz Ludgeri“ jetzt bis zu 8000 Euro bereit. „So trägt der Förderkreis erneut dazu bei, die Bausubstanz der Kirche zu erhalten“, betonte Kirchenvorsteherin Herma Heyken, die anlässlich der Mitgliederversammlung am 12. Juni 2018 zur Vorsitzenden gewählt wurde. Sie ist Nachfolgerin von Reinhard Backer, der nicht wieder kandidierte, sich aber weiter im Vorstand als Beisitzer engagiert.

Heyken hatte den Förderkreis 2013 ins Leben gerufen. „Derzeit gibt es 45 Mitglieder, die mit ihrem Beitrag den Grundstock dafür legen, dass in der Ludgeri-Kirche Dinge realisiert werden können, für die sonst kein Geld da ist“, erläuterte Heyken. In den ersten fünf Jahren des Bestehens wurden die Restaurierung des Vierungsaltars, die Fliesen im Küstereiflur, die Glastür für das Sitzungszimmer sowie – im vergangenen Jahr – die Sanierung der Dachrinnen und der Fallrohre an der Kirche finanziert. Die Mitgliedsbeiträge sowie weitere Spenden und Einnahmen aus Aktionen erbrachten im vergangenen Jahr erneut fast 10.000 Euro. „Die Werbung neuer Mitglieder bleibt wichtig, um die Kirche und ihre Kulturschätze auch künftig erhalten zu können“, betonte Wolfgang Völz, der erneut zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. Beisitzerinnen und Beisitzer im Vorstand sind Reinhard Backer, Gustav Claashen, Ilona Eilts, Reinhard Klaahsen, Angelika Ruge und Wolf-Dietmar Starke. Den Kirchenvorstand vertreten Pastor Martin Specht und Dietrich von Hardenberg.

Die Mitgliederversammlung gab insgesamt Mittel in Höhe von mehr als 20.000 Euro frei. Bereit gestellt werden auch Gelder für die Verbesserung der Beleuchtung in der Ludgeri-Kirche. Es gibt bereits eine zweckgebundene Spende von 10.000 Euro. „Wir bitten den Kirchenvorstand jetzt um ein konkretes Finanzierungsprojekt, damit wir weitere Spenden für das Projekt einwerben können“, kündigte Heyken an. Auch für die Überprüfung und gegebenenfalls für die Reparatur des Glockenspiels am Glockenturm steht Geld zur Verfügung.


Entdecken Sie mit uns den Fürstenstuhl und das Gewölbe

Besondere Führungen für geschlossene Gruppen - Erlös kommt der Kirche zugute
Der Dachboden der Ludgeri-Kirche: Nur bei besonderen Führungen ist er zugänglich.

Der Förderkreis "Kulturschatz Ludgeri" bietet für geschlossene Gruppen eine besondere Kirchenführung mit Besichtigung des Dachbodens und Begehung des Fürstenstuhls sowie einer Bewirtung im historischen Sitzungszimmer der Ludgeri-Kirche an, die Veranstaltung dauert etwa zwei Stunden; pro Person wird eine Spende von 10 Euro erbeten; dazu kommen die Kosten für die gewünschte Verköstigung. In der Regel beträgt der Beitrag 15 Euro pro Person. Die Einnahmen kommen dem Förderkreis zugute.

„Ein schöner Programmpunkt für Geburtstags- oder Weihnachtsfeiern“, wirbt Kirchenvorsteherin Herma Heyken, die gerne weitere Auskünfte erteilt (0171/473 22 42). Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte: Der Ostfriesische Kurier hat im Februar 2017 über eine Dachbodenführung berichtet (siehe Artikel in der Spalte ganz rechts).


Vierungsaltar erstrahlt in neuer Pracht

Restaurierung wurde finanziert vom Förderkreis "Kulturschatz Ludgeri"
Der Vierungsaltar wurde 2015 aus Mitteln des Förderkreises "Kulturschatz Ludgeri" restauriert und erstrahlt in neuem Glanz.

„Kulturschatz Ludgeri“ braucht Unterstützung

Kirchengemeinde hat einen Förderkreis gegründet und wirbt um Mitglieder
Blick in den Hochchor

Wie selbstverständlich steht die Ludgerikirche in Norden und prägt seit Jahrhunderten das Stadtbild. Doch fällt es der Kirchengemeinde immer schwerer, dieses Gebäude im Zentrum der Stadt zu erhalten. „Jährlich mehr als 25.000 Euro müssen wir dafür aufbringen“, erläutert Vorsitzende Herma Heyken. Und Pastor Martin Specht ergänzt: „Einen Teil der Kosten bekommen wir aus den Kirchensteuermitteln über die Landeskirche in Hannover, doch reichen die Beiträge bei weitem nicht aus“.

Deshalb hat der Kirchenvorstand 2013 den Förderkreis „Kulturschatz Ludgeri“ gegründet. „Wir wollen rechtzeitig dafür sorgen, dass die in ihren ältesten Teilen mehr als 700 Jahre alte Kirche noch viele Jahrhunderte das Herz der Menschen erfreut“, erläutert Heyken das Anliegen des Förderkreises. Möglichst viele Menschen will die Kirchengemeinde mit ins Boot holen: „Schließlich ist die Stadtbild prägende Kirche nicht nur Gotteshaus für die evangelisch-lutherische Gemeinde, sondern auch Konzertsaal, Begegnungsstätte und ein Ort zum Innehalten“, heißt es in dem zweiseitigen Flyer.

Und so funktioniert die Arbeit des Förderkreises: Möglichst viele Bürgerinnen und Bürger sollen Mitglied im Förderkreis „Kulturschatz Ludgeri“ werden – die regelmäßigen Mitgliedsbeiträgen sowie Spenden tragen dazu bei, die Ludgeri-Kirche und die Schätze im Inneren zu erhalten. Inzwischen gehören dem Förderkreis 42 Mitglieder an.

"Die Beiträge werden wie Spenden behandelt und sind steuerlich absetzbar“, informiert Heyken. Selbstverständlich legen der Vorstand des Förderkreises und der Kirchenvorstand der Ludgeri-Gemeinde regelmäßig Rechenschaft darüber ab, wie diese Beiträge eingesetzt wurden.

In der Satzung für den Förderkreis ist festgeschrieben, wofür die Spenden und Mitgliedsbeiträge eingesetzt werden, nämlich „für die bauliche Unterhaltung, Gestaltung und Bewirtschaftung der Gebäude (Kirche mit Glockenturm und dem alten Friedhof) sowie für die Erhaltung und Sicherung der „Schätze“ im Inneren der Kirche (zum Beispiel Kanzel, Orgel, Hochaltar)“. Einige dieser Schätze sind auf dieser Seite abgebildet!

Die Beitrittserklärung, den Flyer und die Satzung finden auf dieser Seite.

Wir bedanken uns bei Martin Stromann, der uns die Fotos für den Flyer und diese Internetseite zur Verfügung gestellt hat.

Chorumgang
Das alte Gestühl
Alte Inschrift
Die Kanzel