Orgelkonzerte


Internationale Sommerkonzerte 2019

Vom 26. Juni bis 28. August finden unsere Sommerkonzerte an der Arp-Schnitger-Orgel statt.

Wiederum konnten international renommierte Solisten für die Konzertreihe an Ostfrieslands größter und bedeutendster Orgel gewonnen werden (Details siehe nebenstehenden Kasten).


Mittwoch, 22. August 2018

Festmusik für zwei Trompeten und Orgel
Ludgeriorganist Thiemo Janssen, Martin Dammert und Bernd Fuhrmann präsentierten eine "Festmusik für zwei Trompeten und Orgel". Der Schwerpunkt des virtuosen Programms lag dabei auf drei barocken Konzerten für zwei Trompeten und Orgel von Vivaldi, Manfredini und Telemann, alle drei schwungvoll-festliche Barockkonzerte. Als Kontrast dazu spielten die beiden Trompeter einen ruhigen Bachchoral, unten in der Kirche an der Truhenorgel begleitet. Auch wenn sich Dammert und Furmann, beide Trompetenlehrer an der Musikschule Emden, seit längerem gut mit der besonderen Stimmung und Tonhöhe der Schnitgerorgel auskennen, waren doch etliche gemeinsame Proben nötig, um sich klanglich optimal aufeinander einzustellen.
Thiemo Janssen ergänzte die barocke "Festmusik" durch Buxtehudes kraftvolle D-Moll-Toccata, die beliebten, eingängigen Variationen über "Was Gott tut, das ist wohlgetan" von Pachelbel sowie mit dem bekanntesten Orgelstück überhaupt, nämlich der D-Moll-Toccata von Bach. Dieses hochvirtuose, verrückte Jugendwerk des späteren Leipziger Thomaskantors passt optimal zu den kräftigen, farbigen Klängen der Schnitger-Orgel, denn Bach war in jungen Jahren ein großer Bewunderer der norddeutschen Orgelkunst gewesen. So durfte man sich über ein spannendes, mitreißendes Konzerterlebnis freuen.
 

Auftakt 2017 mit virtuoser Kammermusik

Georg Philipp Telemann zum 250. Todesjahr

Die Reihe der sommerlichen Kirchenmusik in der Ludgeri-Kirche in Norden wurde mit einem besonderen Konzert am Mittwoch, dem 21. Juni 2017, um 20.00 Uhr, eröffnet.
Spritzig virtuose Kammermusik wurde auf Originalinstrumenten zu Gehör gebracht.
Das Ensemble, das bestens mit barocker Spielweise vertraut ist, spielt Trionsonaten und Solokonzerte ausschließlich aus der Feder Georg Philipp Telemanns.
Der Komponist hinterlässt ein enormes musikalisches Erbe in den verschiedenen Gattungen: Opern, Messen, Passionen, Kantaten, Orgel- und Cembalowerke sowie Orchestersuiten – und eben Kammermusik, wie sie am Konzertabend zu hören war.
Telemanns Kompositionsstil ist ungeheuer facettenreich, fantasievoll und originell.
Seine Werke sind kontrapunktisch gearbeitet, weisen aber in ihrer galanten Schreibart schon in die kommende Epoche.
Telemann ist prägender Wegbereiter des vorklassischen Stils.

Es musizierten Julia Belitz (Oboe), Inka Drengemann-Steudtner (Blockflöte), Henning Vater (Violine), Martin Fliege (Viola da Gamba) und Reinhard Böhlen (Cembalo).

Natürlich sollte an diesem Abend die Schnitger-Orgel nicht schweigen. Anneke Brose aus Bremen spielte Orgelwerke der Barockzeit.