Hilfe für die Menschen in der Ukraine

Nachricht 11. März 2022

Die Trauer und das Entsetzen über den Krieg und die Not der Menschen in der Ukraine sind groß. Die Bilder zerstörter Häuser, die Nachrichten von eingeschlossenen und bombardierten Städten und die vielen Menschen, vor allem Frauen und Kinder auf Flucht berühren ganz unmittelbar. Das Bedürfnis zu helfen und Zeichen gegen die eigene Ohnmacht zu setzen ist groß.

Dafür gibt es viele Initiativen. Für die KIrche ist der natürliche Partner die Diakonie Katastrophenhilfe, die seit Jahrzehnten erfahren ist in der konkreten Hilfe für Menschen in Not weltweit.

Aber manchmal ist es auch eine ganz andere Not. Die Kirchen sind zum stillen Gebet geöffnet, Ansprechpartner finden Sie auch bei uns im Pfarramt.

Und wenn Sie ganz konkret etwas tun möchten, dann finden Sie Hinweise dazu unten.

So können Sie konkret helfen:

  • Geldspenden: Aktuell können Sie am besten helfen, indem Sie die Diakonie Katastrophenhilfe finanziell unterstützen. Die Diakonie Katastrophenhilfe hat umgehend ein Hilfsprogramm gestartet und tut alles, um das Überleben der Menschen zu sichern. Im ersten Schritt wurde ein Nothilfe-Fonds über 500.000 Euro für die Ukraine-Krise bereitgestellt. Die Partner der Diakonie Katastrophenhilfe in der Ukraine und den Nachbarländern sind vor Ort gut vernetzt und kundig im Lande und können damit schnell und unbürokratisch Nothilfe leisten. Zu den Soforthilfen gehören beispielsweise Nahrungsmittel, Trinkwasser oder die Bereitstellung von Notunterkünften. Hierfür bitten wir Sie um Geldspenden über die Diakonie Katastrophenhilfe. Eine gute Möglichkeit ist es, wenn Sie Aktionen, Konzerte o.ä. vor Ort organisieren, um zu Geldspenden aufzurufen.
  • Kleider- und Sachspenden: Die Diakonie Katastrophenhilfe nimmt keine Sachspenden entgegen. Hilfsgüter wie Lebensmittel, Hygieneartikel, Kleider und Plastikplanen für Unterkünfte werden in der Regel auf lokalen und regionalen Märkten eingekauft. Damit ist sichergestellt, dass die Hilfsgüter den genauen Bedarf treffen. Zudem sind die Kosten geringer und die regionale Wirtschaft wird gestärkt.
  • ​Die Deutsche Kleiderstiftung hat Sachspenden für die Ukraine entgegengenommen. Allerdings hat es in den letzten Tagen eine überwältigende Hilfsbereitschaft gegeben, sodass im Moment keine Sachspenden mehr angenommen werden können. Die Kapazitäten sind ausgeschöpft. Weitere Auskünfte zur aktuellen Situation finden Sie hier.
  • Hilfstransporte: Dringend raten die großen Hilfsorganisationen davon ab, selbstständig Hilfstransporte in die Grenzregionen zur Ukraine zu organisieren. Die vor Ort tätigen Hilfsorganisationen haben den besten Überblick über die benötigten Güter. Für eine schnelle Hilfe ist es zudem notwendig, dass die Hilfsgüter möglichst vorsortiert in die Region kommen.
  • Wohnraum für Geflüchtete: Falls Sie Wohnraum haben und diesen gerne den ankommenden Menschen anbieten möchten, wenden Sie sich bitte an den Landkreis Aurich, der für die Verteilung und Versorgung der Flüchtlinge zuständig ist.