Unsere Gottesdienste
Feiern Sie mit uns die Gottesdienste in Ludgeri!
Natürlich ist die Ludgerikirche (Am Markt 37) der Mittelpunkt im gottesdienstlichen Leben unserer Kirchengemeinde. Hier findet der sonntägliche Gottesdienst statt, aber auch die Taufgottesdienste, die Trauungen, die Junge Kirche, die Thomasmesse oder die Andachten in der Advents- oder der Passionszeit.
Für den Kindergottesdienst der zeitgleich mit dem Gottesdienst in Ludgeri sonntags um 10 Uhr beginnt, eignen sich aber die Räume des Jugendcafés "Markt 30" besser.
Und dann gibt es auch noch die Ostermarscher, die einmal im Monat Gottesdienst in der Alten Schule in Ostermarsch (Ostermarscher Landstraße) feiern, oder die Gottesdienste im Johann-Christian-Reil Haus (Osterstraße 102) oder im AWO Altenwohnzentrum (Schulstraße 71).
Hinweise zum Verhalten im
Gottesdienst und speziell beim Abendmahl finden Sie, wenn Sie
unten die jeweiligen Überschriften anklicken!
Die aktuellen Gottesdiensttermine finden Sie bei den jeweiligen Veranstaltungsorten in der Leiste auf der linken Seite.

Sonntagmorgen – 10 Uhr – der Gottesdienst in der Ludgerikirche beginnt. Und was passiert dann? Für alle, die zum ersten Mal oder nur selten an der Feier des Gottesdienstes teilnehmen, ist manches befremdend oder es verunsichert. Übrigens: Die Kirchenvorsteher verteilen am Eingang die Gesangbücher und den Ablauf – das hilft weiter.
Zwar geht es zunehmend verloren, aber viele tun es dennoch: Wenn sie die Kirche betreten, halten die Gottesdienstbesucher in der Kirchenbank kurz inne und sprechen ein stilles Gebet, bevor sie sich hinsetzen. Die Männer nehmen ihre Kopfbedeckung ab (wie sie es auch sonst in anderen Räumen tun), die Frauen dagegen nicht.
In der Feier des Gottesdienstes steht die Gemeinde auf, um Gott die Ehre zu erweisen: Zur Lesung der Epistel (aus einem der Paulus-Briefe) und des Evangeliums (aus den Evangelien von Matthäus, Markus, Lukas und Johannes), zum Glaubensbekenntnis und am Ende des Gottesdienstes zum Fürbittengebet, Vater unser und dem Segen.
Wenn im Gottesdienst das Abendmahl gefeiert wird, sollte die Gemeinde sich zu Beginn der Liturgie erheben – allerdings hat es sich bei uns eingebürgert, dass die Gemeinde sich zum Vater unser und den Einsetzungsworten aufsteht.
Während das Vaterunser gebetet wird, läutet eine der Glocken zu den einzelnen Bitten. Bei allem Aufstehen denken Sie bitte auch an sich selbst. Wer Probleme hat, aufzustehen, darf gerne Platz behalten – ohne schlechtes Gewissen.
Bei den Abkündigungen werden die Namen der Verstorbenen unserer Gemeinde verlesen. Nachdem der Name, die Straße für den letzten Wohnort und das Alter des/der Verstorbenen genannt wurden, wird eine Kerze angezündet als Zeichen dafür, dass wir dieses verstorbene Gemeindemitglied Gott anvertrauen.
Viele, die ein besonderes Fest feiern - Taufe, Trauung oder Konfirmation - möchten dieses Ereignis gerne auf Fotos oder in einem Videofilm festhalten. Der Kirchenvorstand hat vor einigen Jahren beschlossen, dass während der Gottesdienste nicht fotografiert und gefilmt werden soll. Wir bitten um Ihr Verständnis und wir bauen auf Ihre Einsicht. Das Wesentliche eines Gottesdienstes ist nicht in einem Foto oder einem Film einzufangen – vertrauen Sie Ihrem Erinnerungsvermögen, das wirklich Wichtige wird bleiben!
Und noch eine Bitte: Schalten Sie Ihr Handy aus oder lassen Sie sich ein stummes Signal geben. Es wäre schade, wenn Sie oder andere im Gottesdienst gestört würden.
(Von Pastorin Traute Meyer - Erstveröffentlichung in "Gruß an die Gemeinde")
Unser Abendmahl geht zurück auf Jesus, der am Abend vor seiner Verhaftung und seinem Tod am Kreuz das erste Abendmahl mit seinen Jüngern gefeiert hat. In den Evangelien wird davon berichtet: Matthäus 26,17-30; Markus 14,12-26; Lukas 22, 7-23.
Neben der Taufe ist das Abendmahl das zweite Sakrament in der ev.-luth. Kirche. Im Abend-mahl wie in der Taufe wird Gottes Handeln an uns zeichenhaft deut-lich.
Brot und Wein sind die Elemente des Abendmahls. Sie erinnern an den Tod Jesu für uns: Das, was uns von Gott trennt, ist durch den Tod Jesu überwunden. So weisen Brot und Wein auf die Gemeinschaft zwischen Gott und uns. Diese Gemeinschaft wird jedem /jeder einzelnen durch die Spendeworte zugesprochen: „Christi Leib für dich gegeben“ und Christi Blut für dich vergossen“.
Und indem Christen das Brot und den Kelch teilen, haben sie Gemeinschaft untereinander. In unserer Gemeinde ist es üblich, das Brot in Form von Oblaten zu reichen. Die Oblaten bestehen aus Wasser und Mehl – in Anlehnung an das Mazzen, das Jesus mit seinen Jüngern beim ersten Abendmahl am Passahfest (jüdische Feier zum Gedenken an den Auszug aus Ägypten) gefeiert hat.
Im Kelch wird abwechselnd Wein und Traubensaft gereicht. So können auch alle, die keinen Alkohol trinken wollen oder dürfen, teilnehmen.
Zum Abendmahl versammelt sich die Gemeinde nach den Einsetzungsworten in einem großen Kreis um den Altar. Die Austeilung erfolgt durch den Pastor/ die Pastorin und die KirchenvorsteherInnen.
Zunächst wird das Brot gereicht. Damit die Oblate nicht so leicht zu Boden fällt, ist es hilfreich, beim Empfang die Hände übereinander mit geöffneten Handflächen nach oben zu halten. So kann die Oblate hineingelegt werden.
Der Kelch darf beim Empfang des Weines/der Traubensafts mit angefasst und zum Mund geführt werden. Das gibt Sicherheit für beide Seiten.
Nach einem Segenswort wird die
Gemeinde aus dem Kreis am Altar entlassen und die
TeilnehmerInnen kehren unter dem Zuspruch Gottes zurück in die
Bänke.
